Volles Haus: In der alten, neuen Lach- und Schießgesellschaft wird endlich wieder gelacht. © Achim Schmidt (2)
Alt-OB Christian Ude verdankt die Bühne ihre Zukunft.
Was lange währt, wird endlich gut – gestern gingen erstmals wieder die Scheinwerfer an in der alten, neuen Münchner Lach- und Schießgesellschaft. Seit Anfang vergangenen Jahres war der „Laden“ zu, die bisherigen Betreiber hatten sich zerstritten und mussten am Ende Insolvenz anmelden.
Ab heute wird gespielt, dann gastiert Matthias Deutschmann. Der Montagabend stand jedoch ganz im Zeichen der Freude über die Wiedereröffnung unter der künstlerischen Leitung von André Hartmann. Die Gäste freuten sich mit den Betreibern und Bühnen-Freunden darüber, dass die einst von Dieter Hildebrandt und Sammy Drechsel gegründete Kabarettbühne eine Zukunft hat. Allen voran Münchens Alt-OB Christian Ude, der mit seinem Verein „Die Ladenhüter“ maßgeblich zum Weiterbetrieb des Brettls beigetragen hat. Künftig wird die Lach & Schieß unter dem Motto „Kultur und Gastronomie“ laufen, davon zeugt auch das neue Schild am Eingang in der Haimhauser Straße, das ein Konterfei Hildebrandts ziert. Nach mehreren Vorstellungen im November soll es ab Januar richtig losgehen, dann gibt es zweimal die Woche abends Kabarett und Kleinkunst.
ROG