Auf der Bühne: Physiker Harald Lesch. © Michael Galeza
Musiktheater und Naturwissenschaft – kann das zusammenpassen? Wie gut das funktioniert, beweist der reizvolle und innovativ arrangierte Abend „SommernachtsBaum“, der am kommenden Sonntag, 19. Januar, um 19 Uhr in dem kleinen Theater Werk 7 im Münchner Werksviertel zu bestaunen ist. Angelehnt an Shakespeares Klassiker „Ein Sommernachtstraum“ haben Dirigentin Sonja Lachenmayr, Chefin des New World Orchestra, und der Astrophysiker, Wissenschaftsjournalist und ZDF-Fernsehmoderator Harald Lesch gemeinsam eine spannende Mischung aus Konzert und Schauspiel gestaltet, die zugleich einen guten Einblick in das gefährdete Ökosystem Wald gibt.
Lachenmayrs Anliegen ist es, Menschen sowohl für Kultur als auch für sämtliche Aspekte der Nachhaltigkeit zu begeistern. Ihr 17-köpfiges New World Orchestra spielt dazu Felix Mendelssohn-Bartholdys „Ein Sommernachtstraum“ sowie Fanny Hensels „Faust II“ und „Waldruhe“.
Außerdem sind zwei eigens für „SommernachtsBaum“ in Auftrag gegebene Kompositionen zu hören: „Ein Hoch“ von Theresa Zaremba, Absolventin der Hochschule für Musik und Theater in München, sowie „Liebe 1 und Liebe 2“ des Münchner Komponisten, Songwriters und Pianisten Lukas Maier. Die Schauspielerin Eleonore Daniel, bekannt etwa aus den TV-Serien „München 7“, „Hubert ohne Staller“ und aktuell den „ Rosenheim-Cops“, führt als quirliger Puck durch Geschichte und Musik.
ULF
„SommernachtsBaum“
ist am 19. Januar, 19 Uhr, im Münchner Werk 7 zu erleben. Karten online unter https://new-world-orchestra.de/termine.