MARODER HERKULESSAAL

Technische Störung behoben

von Redaktion

Entwarnung für Konzertbesucherinnen und -besucher: Die elektronische Störung in Teilen der Münchner Residenz konnte behoben werden. Dies teilte die Bayerische Schlösserverwaltung mit. Der Betrieb laufe wieder störungsfrei. „Nach unserer Kenntnis war die Ursache für den Stromausfall Stromspannungsschwankungen in Teilen der Münchner Innenstadt, von denen nicht nur die Residenz München betroffen war“, schreibt die Behörde. „Wir bedauern den in Folge der Stromspannungsschwankungen eingetretenen technischen Vorfall am vergangenen Samstag und die daraus entstandenen Unannehmlichkeiten im Zusammenhang mit der Konzertabsage sehr.“ Wie berichtet, musste das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sein Konzert mit Herbert Blomstedt ausfallen lassen. Grund war die Alarm-Blinklichtanlage, die nachmittags ausgelöst wurde und nicht wieder abgeschaltet werden konnte. Es war ein falscher Alarm. Der Vorfall ist nach durchgängiger Meinung der Herkulessaal-Mieter symptomatisch. Dieser Münchner Konzert-Ort, so wird beklagt, sei marode. Vor allem die Raumsituation hinter der Bühne von den Garderoben bis zu den Toiletten sei für Künstlerinnen und Künstler nicht mehr zumutbar. Damit verfügt Münchens Musikleben neben der nur als Interim gedachten Isarphilharmonie über keinen voll funktionsfähigen, großen Konzertsaal.
TH

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