FREITAGABEND IN DER STAATSOPER

Münchner Premiere beinahe geplatzt

von Redaktion

Die mit Spannung erwartete Premiere der Neuproduktion der Richard-Strauss-Oper „Die Liebe der Danae“ an der Bayerischen Staatsoper wäre beinahe ins Wasser gefallen. „Die Premiere stand bis zuletzt auf der Kippe“, teilte die Oper mit. Die schwedische Sopranistin Malin Byström, die am Freitagabend die Titelrolle hätte singen sollen, habe wegen eines grippalen Infekts abgesagt. „Ein kurzfristiger Ersatz für die anspruchsvolle Titelpartie schien nahezu unmöglich, da das Werk seit 2016 an keinem großen Opernhaus mehr aufgeführt wurde“, hieß es von der Staatsoper. Doch die Sopranistin Manuela Uhl, die die Rolle 2016 an der Deutschen Oper Berlin schon unter der musikalischen Leitung von Sebastian Weigle gesungen hatte, sprang ein. „Nach intensiver Vorbereitung bis in die späten Abendstunden des Donnerstags bot sie Freitagvormittag an, die Rolle auswendig und szenisch zu singen.“ Darum konnte die Aufführung wie geplant stattfinden. Vor fast 40 Jahren war „Die Liebe der Danae“ zuletzt in der Bayerischen Staatsoper aufgeführt worden. Regisseur Claus Guth bringt das Stück auf die Bühne und das mit einem sehr aktuellen Ansatz – und Donald Trump. Die Kritik dazu lesen Sie bereits im Laufe dieses Samstags auf merkur.de/kultur.
DPA

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