VIDEOSPIEL

Ich wähle mein Volk

von Redaktion

Die Geschichte der Menschheit beginnt 1991 – auf dem MS-DOS-PC. Auf solch einer Gerätschaft startete die Erfolgsreihe „Civilization“. Mit dem rundenbasierten Strategiespiel des US-Programmierers Sid Meier (heute 70) konnte man „ein Imperium aufbauen, das die Zeit überdauert“. Daran hat sich mit der neuen Ausgabe „Civilization VII“ grundsätzlich nichts geändert. Doch statt einer durchgehenden Entwicklung durchlaufen die Zivilisationen nun drei Epochen: Antike, Entdeckungszeit und Moderne. Am Ende jeder Ära wählen Spieler nach einem „Krisenereignis“ ein neues Volk. Es kann also passieren, dass man als Ägypter startet und später als Franzose weiterspielt. Das sorgt für Abwechslung, frustriert aber Fans, die ihre Kultur gerne durchgängig entwickeln möchten. Entwickler Firaxis zollt damit den schneller gewordenen Zeiten Tribut. Auch die Spielewelt dreht sich weiter, ob man will oder nicht. (Für PS, Xbox, Switch und PC/ ab zwölf Jahren/ 70 Euro.)
JH

„Civilization VII“

(Firaxis).


★★★★☆ Spielenswert

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