Im Vorfeld der Bundestagswahl hat das Bayerische Staatsschauspiel kurzfristig seinen Spielplan geändert und lädt heute Abend, 20 Uhr, zur Lesung „Gegen den Hass“ von und mit der Publizistin Carolin Emcke. Aus dem Ensemble beteiligen sich unter anderem Liliane Amuat, Linda Blümchen, Sibylle Canonica, Felicia Chin-Malenski, Carolin Conrad, Anna Drexler, Oliver Stokowski, Thomas Lettow und Vincent zur Linden. Der Abend ist ausverkauft, Restkarten gibt es mit etwas Glück an der Abendkasse. Aufgrund der großen Nachfrage hat sich das Residenztheater entschlossen, die Lesung auch im Livestream zu übertragen – kostenfrei unter www.residenztheater.de oder auf Youtube unter www.youtube.com/@Residenztheater_Resi_Munich. Außerdem bietet das Haus in den nächsten zwei Wochen, ausgehend von seinen Inszenierungen, (Denk-)Räume an, um ins Gespräch zu kommen. So gibt es etwa am Samstag um 18.30 Uhr im Marstall ein „Einführung spezial“ zur Vorstellung von „Eine Zierde für den Verein“. Paula-Irene Villa Braslavsky, Inhaberin des Lehrstuhls für Soziologie/Gender-Studies an der Ludwig-Maximilians-Universität, diskutiert mit Regisseurin Elsa-Sophie Jach. Am Sonntag, 19 Uhr, gibt es im Residenztheater ein Nachgespräch zu „Erfolg“ nach Lion Feuchtwangers Roman mit Karolina Kühn vom NS-Dokumentationszentrum und dem Ensemble.
MM