UNSERE KURZKRITIKEN

Suche nach dem Traumstein

von Redaktion

Die Zeichnungen sind himmlisch, die Geschichte ist verträumt. Eigentlich ist im Bilderbuch „Der schlaflose Fuchs“ alles zauberhaft. Denn die Suche von Fuchs Rainer Maria nach seinem verlorenen Traumstein zieht sich trotz der nur 40 Seiten ganz schön in die Länge. Vor allem sind es zu viele gut gemeinte Brechstangen-Ratschläge und zu viele wiederkehrende Elemente in zu vielen ähnlichen Geschichtchen innerhalb der großen, allumspannenden Erzählung, die alles sehr vorhersehbar erscheinen lassen. Weniger wäre besser gewesen. Dafür hätten es gern mehr charmante Details sein dürfen wie die Namensgebung der Tiere, angelehnt an große deutsche Literaten à la Mistkäfer Johann Wolfgang. Solche Einfälle nämlich gibt es in Kinderbüchern selten. Und genau sie sind es, die gewisse Projekte angesichts der Schwemme an Kinderliteratur zu etwas Besonderem machen. Ab drei Jahren.
AMA

Julia Nüsch:

„Der schlaflose Fuchs und die Suche nach dem Traumstein“. Kindermann Verlag, 40 Seiten; 18 Euro.


★★★☆☆ Annehmbar

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