Für den norwegischen Literaturnobelpreisträger Jon Fosse ist das Schreiben eine Art Gebet. „Ich bin kein Freund großer Worte. Für mich ist das Schreiben die ehrlichste Art, ein Gebet zum Ausdruck zu bringen“, sagte er. „In jungen Jahren wurde ich von der Presse gefragt, wofür ich eigentlich schreibe. Da antwortete ich: Für Gott. In Norwegen hat das für Schlagzeilen gesorgt“, so der Autor bei einer Veranstaltung des Erzbistums Köln.
KNA