Lady Gaga ist zurück

von Redaktion

Mit einem Zauberspruch ist sie in den Charts: „Abracadabra“ heißt die dritte SingleAuskopplung von Lady Gagas neuem Album „Mayhem“, das in der Nacht zu Freitag veröffentlicht wurde. Auf der neuen Platte macht sie wieder das, wofür die Fans sie lieben: Pop. Fast fünf Jahre mussten ihre kleinen „Monster“, wie Lady Gaga ihre Anhänger auch nennt, auf das siebte Studioalbum des Superstars warten. „Mayhem“, was wörtlich übersetzt Chaos bedeutet, liefert 14 neue Tracks.

Die Titel sollen das Chaos des Lebens in Pop gießen und dabei die Genregrenzen hinter sich lassen. Neben den beiden kantig klingenden „Abracadabra“ und „Disease“ mit einer Goth-Gaga war die dritte Vorab-Auskopplung die Ballade „Die with a Smile“ mit Bruno Mars. Dafür wurden die beiden mit einem Grammy belohnt. Mit „Killah“ schafft es eine weitere Zusammenarbeit auf die Platte. Der rockige Disco-Sound, der an Musik der Achtziger erinnert, entstand mit dem französischen DJ Gesaffelstein.

Nach Ausflügen in die Jazzwelt liefert die 38-Jährige wieder die volle Bandbreite ihrer Version von Pop. Sie kommt dabei allerdings mit deutlich weniger schrillen Farben aus. Provokant bleibt sie aber in ihren Musikvideos und Auftritten. Die Platte sei aus einer Furcht heraus entstanden, sagt Gaga. Sie habe die Furcht überwunden, zur Popmusik zurückzukehren. „Diese Platte hat es mir ermöglicht, einen Teil von mir selbst zurückzugewinnen.“ Für die Popikone ist das Album wie ein Spiegel aus zusammengesetzten Scherben. Auch wenn man die Teile nicht perfekt wieder zusammensetzen könne, könne man etwas Ganzes schaffen. „Auf eine eigene Art.“
A.-K. WENZEL

Lady Gaga:

„Mayhem“ (Universal).

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