Daniela Seel erhält den mit 20 000 Euro dotierten Kleist-Preis. Die Autorin lasse Wörter vibrieren, so die Jury. „In einer Gegenwart, die den gesunden Menschenverstand in seiner erbarmungslosen Eindeutigkeit an die Macht bringt, gehört Seels Lyrik in den Werkzeugkoffer fürs Überleben.“ 2003 war sie Mitgründerin des Verlags Kookbooks. Dort erschienen ihre Gedichtbände „ich kann diese stelle nicht wiederfinden“ und „was weißt du schon von prärie“. Der Preis wird von der Holtzbrinck-Gruppe, der Bundeskulturbeauftragten sowie den Ländern Berlin und Brandenburg gefördert und wird im November in Berlin überreicht.
KNA