IN KÜRZE

Burda baut Verlagsspitze um

von Redaktion

Der Medienkonzern Hubert Burda Media baut seinen Vorstand um und etabliert eine Doppelspitze. Einer von zwei CEOs soll sich um die Verlagsgeschäfte kümmern – wer es sein wird, ließ der Konzern noch offen. Der langjährige Burda-Manager Philipp Welte, der unter anderem die Zeitschriften („Focus“, „Bunte“) verantwortet, wird es nicht, er wechselt perspektivisch in den Verwaltungsrat. Der Name des zweiten CEO steht dagegen fest, es ist Marc Al-Hames (Foto: Burda). Der 46-Jährige steuert künftig die digitalen Beteiligungen, die Burda an anderen Unternehmen hält, unter anderem die Jobplattform „Xing“. Im Januar musste der damalige Burda-Vorstandsvorsitzende Martin Weiss den Medienkonzern verlassen. Anlass hierfür war offensichtlich ein Machtkampf um die künftige Strategie des Unternehmens. Seither übernahm der Vorstand seine Aufgaben. Der Umbau an der Spitze fällt in eine Zeit des Generationenwechsels. Seit dem 1. Februar haben Hubert Burdas Kinder Elisabeth Burda-Furtwängler und Jacob Burda Verantwortung übernommen. Somit lenkt inzwischen die vierte Generation das Familienunternehmen in München und Offenburg mit knapp 10 000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von rund 2,8 Milliarden Euro (2023).
DPA

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