Sorge um Wolfgang Ambros

von Redaktion

Der 73-jährige Sänger hat am Sonntag ein Konzert auf dem Traunsteiner Frühlingsfest kurzfristig abgesagt. „Liebe Leute, Wolfgang bedauert zutiefst, dass das für heute Abend geplante Konzert verschoben werden muss“, ist auf seiner Homepage zu lesen. Er müsse sich „kurzfristig in stationäre ärztliche Behandlung begeben“. Auf Instagram schickten Fans Genesungswünsche: „Gute Besserung, lieber Wolfgang, werd bald wieder gesund.“

Die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete unter Berufung auf sein Management, Ambros sei „zur Abklärung eines neurologischen Problems ins Krankenhaus“ gegangen. Das Konzert werde nachgeholt. Ob er seinen nächsten geplanten Auftritt am 9. Mai im österreichischen Oslip wahrnehmen kann, ist bislang nicht bekannt. Auch am 10. Mai soll Ambros wieder auf der Bühne stehen – in der Sommerarena Baden in Niederösterreich.

Um die Gesundheit des Sängers ist es schon seit Jahren nicht gut bestellt. Nach Alkohol- und Drogeneskapaden in seiner wilden Zeit, überlebte er 2007 eine Prostatakrebs-Erkrankung. Er musste sich später Operationen an der Wirbelsäule unterziehen. Bereits 2024 musste der Mann, der in Waidring (Tirol) lebt, einen Auftritt zu seinem Geburtstag in seiner Heimatstadt Wien wegen einer nicht näher bezeichneten Entzündung absagen.

Ambros ist Begründer des Austropop und feierte vor allem in den Siebzigerjahren zeitlose Hits – von „Da Hofa“ über „Zwickt’s mi“ und „Schifoan“ bis zu „Es lebe der Zentralfriedhof“. Zusammen mit Manfred Tauchen und Joesi Prokopetz schuf er 1974 das Kult-Album „Der Watzmann ruft“.
JOHANNES LÖHR

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