Das weltweit erste Migrations-Kunstmuseum wird heute in Rotterdam eröffnet. Fenix heißt dieses Institution, die im alten Hafenviertel liegt – dort, wo Massen an Menschen ankamen. In einer Stadt, für die das Kommen und Gehen bis heute Kern ihrer Identität ist. Menschen aus mehr als 170 Nationen leben in Rotterdam. Untergebracht ist Fenix in einem restaurierten Lagerhaus, früher Umschlagplatz für Waren. Zu sehen ist unter anderem ein Lampedusa-Flüchtlingsboot. Daneben ist das Bild eines syrischen Künstlers zu sehen, der Weltpolitiker als Flüchtlinge darstellt, sozusagen alle in einem Boot, einem klapprigen Holzkahn.
KNA