Stern-Preis für Film über Jesiden

von Redaktion

Für ihren ARD-Film „Bêmal – Heimatlos“ sind die Journalisten Düzen Tekkal und David Körzdörfer mit dem Stern-Preis ausgezeichnet worden. Die beiden nahmen am Mittwochabend in Hamburg die Auszeichnung in der Kategorie „Dokumentation“ entgegen. In ihrem Film schildern sie die Schicksale von vier Geschwisterpaaren, die dem Genozid an der religiösen Minderheit der Jesiden im Nordirak entfliehen konnten. Der „Egon Erwin Kisch-Preis“ ging an Malte Henk für seine Reportage „Wie weit weg ist Buchenwald?“, erschienen in der „Zeit“. „In genau gesetzten Sätzen und mit feinen Beobachtungen seziert er die Widersprüche zwischen der Erinnerungskultur West und Ost“, heißt es in der Begründung der Jury.
DPA

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