Ozzy verabschiedet sich

von Redaktion

Letzte Black-Sabbath-Show in England

Am kommenden Samstag gehen sie ein letztes Mal auf die Bühne. In Birmingham, der Heimatstadt der Heavy-Metal-Band Black Sabbath, nehmen der an Parkinson erkrankte Frontmann Ozzy Osbourne und seine schwarz gewandeten Kollegen Tommi Iommi (Gitarre), Geezer Butler (Bass) und Bill Ward (Schlagzeug) endgültig Abschied von ihren Fans. Das Ende einer Legende.

Der Auftritt im „Villa Park“, für den binnen 16 Minuten im Internet alle Tickets verkauft waren, markiert den Schlusspunkt einer Band, die Musikgeschichte schrieb. 1968, in der Hochphase der sanften Hippies, gründeten sich Black Sabbath und schlugen härtere Töne an. Eine Gruppe, die völlig anders klang als alles zuvor: Bleischwere Gitarrenriffs, ein rumpelnder Bass und Schlagzeug-Getrommel gaben dem gängigen Blues-Rock eine harte Kante. Die Musiker kleideten sich schwarz, hängten sich Kreuze um, griffen in ihren Texten und Bühnenshows Elemente aus dem Christentum, aber auch dem Okkultismus und dem Satanismus auf.

Gut 75 Millionen Alben haben Black Sabbath verkauft. Die Einnahmen des Abschiedskonzerts, bei dem die Band von Kollegen wie Metallica und Guns n‘ Roses unterstützt wird, gehen an die Organisation „Cure Parkinson“ zur Erforschung von Parkinson sowie an ein Kinderkrankenhaus und ein Kinderhospiz.

Die gute Nachricht: Fans können das Abschiedskonzert von Frontmann Ozzy Osbourne Anfang Juli auch online verfolgen. Wer keine Karten für den Auftritt in Birmingham ergattert habe, könne „die größte Heavy-Metal-Show aller Zeiten“ als Stream miterleben, teilte die Band am Freitag mit. Für umgerechnet rund 30 Euro kommen Fans in den Genuss des Streams, der jedoch erst zwei Stunden nach Konzertbeginn starten wird.DPA

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