IN KÜRZE

Brandt im Literaturhaus

von Redaktion

Dieses Buch war die literarische Sensation des Frühjahrs: 1932 schrieb Sebastian Haffner „Abschied“; der Roman wurde erst jetzt veröffentlicht. Der Jurist und Publizist (1907-1999), der mit Publikationen zur Zeitgeschichte („Die verratene Revolution“, „Anmerkungen zu Hitler“) bekannt werden sollte, erzählt in „Abschied“ von Raimund. Der ist aus Berlin nach Paris gereist, um seine Flamme Teddy zu besuchen, die Anfang der Dreißigerjahre nach Frankreich ins Exil gegangen ist. Haffner schildert die kurze Zeit, die beide miteinander haben, so hinreißend wie atemlos. Schauspieler Matthias Brandt stellt den Text am Montag, 28. Juli, im Münchner Literaturhaus vor. Restkarten für den Saal am Salvatorplatz 1 gibt es mit etwas Glück an der Abendkasse ab 18 Uhr. Tickets für den Live-Stream können bis fünf Minuten vor Beginn der Lesung um 19 Uhr gebucht werden – unter literaturhaus-muenchen.reservix.de. LEIC

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