Rolf Zuckowski (78, Foto: Markus Lenhardt/dpa), Kinderliedermacher, wünscht sich mehr Wertschätzung für Musik an Schulen. „Leider ist es in den Köpfen von Politikern und auch manchen Eltern noch nicht angekommen, dass aktiv erlebte Musik die ganze Schule positiv prägt – nicht nur den Musikunterricht“, sagte Zuckowski beim Europäischen Musiktherapie-Kongress in Hamburg. Die Gesellschaft müsse erkennen, dass Kinder Musik nicht nur liebten, sondern auch brauchten. So hätten etwa Schlaflieder eine „riesige Bedeutung für das Seelenheil“. Auch für geflüchtete Kinder sei es einfacher, die deutsche Sprache mithilfe von Songs zu lernen. Mit Musik könnten Menschen zu sich finden, sagte Zuckowski, der 2004 die Stiftung „Kinder brauchen Musik“ gegründet hat. „Die eigene Seele spüren – das kann man durch nichts besser als durch Musik.“ KNA