Roboter und Bergman

von Redaktion

Volkstheater-Pläne für die neue Spielzeit

Christian Stückl startet am 25. September in die Saison. © dpa

Am vergangenen Sonntag verabschiedete sich das Münchner Volkstheater mit einem großen Fest in die Sommerpause. Traditionell gibt die städtische Bühne ihre Pläne für die neue Spielzeit immer erst im Spätsommer bekannt. Bereits jetzt wurde jedoch öffentlich, was Intendant Christian Stückl zum Start in die Saison 2025/26 plant.

Zum Auftakt am 25. September wird sich Regisseur Bonn Park, Jahrgang 1987, mit Ödön von Horváth (1901-1938) auseinandersetzen. „Glaube Liebe Roboter“ heißt seine Fortschreibung von dessen Drama „Glaube Liebe Hoffnung“ aus dem Jahr 1933. Es wird bereits Parks dritte Regie-Arbeit am Haus sein. Der gebürtige Berliner hat in der Vergangenheit die Uraufführungen „Gymnasium“ sowie „Alles ist aus, aber wir haben ja uns (Unterwasser)“ inszeniert.

Zwei Tage später findet die zweite Premiere der neuen Volkstheater-Spielzeit statt: Sophie Glaser, 1994 in Mosbach geboren“ bringt „Persona“ von Ingmar Bergman auf die Bühne 2. „In seinem Film von 1966 entfaltet Bergman unberechenbare Dimensionen des Erzählens, schiebt Räume und Zeiten ineinander, sucht im Brüchigen nach Vollständigkeit“, teilt das Haus mit. Glaser wird sich mit dieser Produktion erstmals als Regisseurin in München vorstellen. Der Vorverkauf für beide Inszenierungen hat bereits begonnen. MICHAEL SCHLEICHER

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