Bernard Bär, der aus der TV-Serie bekannte Eisbär, stellt sich wieder ziemlich ungeschickt an: Als er sich heimlich in ein Weltraumprogramm schleicht und sich nicht ans Kommando hält, landet er im unbeholfenen Kampf gegen ein Marsmonster – zusammen mit einem Roboter namens Galileo 13. „Bernard Bär – Mission Mars“ entpuppt sich bereits in den ersten Minuten als überladener Animationsfilm, der mehr auf lautstarke Action als auf eine durchdachte Handlung setzt. Zwar bringt Bernard wie gewohnt seine slapstickhafte Tollpatschigkeit mit, doch der Film verliert sich in grellen Schauwerten und aufdringlich betonten Botschaften. Die Figuren sind simpel gestrickt, ihre Optik verrät meist schon ihre Funktion im Plot. Trotz einiger charmanter Momente fehlt es dem Film an kindgerechtem Witz, berührender Tiefe und origineller Erzählfreude und ärgert mehr, als dass er erfreut.VES
Chao Wang:
„Bernard Bär – Mission Mars“ (Splendid Film).
★★☆☆☆ Erträglich