RBB geht in Berufung

von Redaktion

Der Verwaltungsrat des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) akzeptiert das Urteil zu Zahlungen an Ex-Intendantin Patricia Schlesinger nicht. Das Aufsichtsgremium wird gegen Teile der Entscheidung des Landgerichts Berlin vom Juli Berufung einlegen, wie die Gremiengeschäftsstelle mitteilte. Dies habe der Verwaltungsrat auf seiner Sitzung am 5. August beschlossen. Zuvor hatte die Redaktion RBB24 Recherche berichtet. Der Verwaltungsrat habe die Pflicht, „finanziellen Schaden von den Beitragszahlerinnen und Beitragszahlern sowie vom RBB abzuwenden“, sagte dessen Vorsitzender Wolfgang Krüger. Dem Gremium geht es demnach darum, dass das Kammergericht als zuständige Berufungsinstanz feststellt, dass Schlesinger „für ihre Entscheidungen in Sachen Bonuszahlungen und ARD-Zulage persönlich haftbar ist“.DPA

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