Im 19. Jahrhundert sorgt ein Mörder für Panik in Graz. Männer werden erwürgt aufgefunden, dabei liegen Zettel mit kryptischen Botschaften und in der Nähe blaue Glasscherben. Richter Franz Stahlbaum und sein Freund, der Arzt Titus Pyrner, stoßen auf Hinweise zu einer Heilanstalt, in der Tuberkulosekranke behandelt werden. Gegen ihren Willen schleusen sich ihre Verlobten Resi und Salome als Hilfskräfte ein. Eine gefährliche Idee. Gudrun Wieser ist mit „Grüne Mark und weißer Tod“ ein sehr authentischer historischer Krimi gelungen, der einmal mehr in der Steiermark, der „Grünen Mark“, spielt. Das Leben in der Habsburgermonarchie wird anschaulich geschildert, namentlich der Umgang mit der Tuberkulose, dem „weißen Tod“, für den es damals kaum Heilungschancen gab.SIP
Gudrun Wieser:
„Grüne Mark und weißer Tod“. Emons, 284 Seiten; 14 Euro.
★★★★☆ Lesenswert