Der Hardrock und die Japaner – eine ganz besondere Liebesbeziehung. Gegen Ende der Siebziger gab es kaum eine Formation aus dem harten Fach, die nicht Live-Dokumente aus dem Land der aufgehenden Sonne auf den Markt warf: „Cheap Trick at Budokan“, „Tokyo Tapes“ von den Scorpions und so weiter. Den Anfang (und unbestrittenen Höhepunkt) machten Deep Purple schon 1972 mit „Made in Japan“, mit explosiven Versionen ihrer frühen Klassiker. Ritchie Blackmores atemberaubende Glissandi in „Highway Star“, Ian Gillans inbrünstige Schreie in „Child in Time“ schrieben Geschichte. Jetzt ist der Live-Klassiker wieder da – aufpoliert in einem Remix von Steven Wilson. Passend zum Geburtstag (siehe Seite 16).LÖ