Pandas brauchen Bambus, und zwar viel davon: Bis zu 40 Kilogramm verputzen sie an einem Tag. Der junge Tian (Noé Liu Martane) tut sich eigentlich schwer mit Mathe, aber dass die Nahrung seines Panda-Freundes Moon bald knapp wird, das berechnet er im Kopf. „Moon, der Panda“ erzählt zwar keine ausgefeilte Familiengeschichte: Es geht um Leistungsdruck, Selbstwertgefühl und Verlorensein in der Moderne, die Figuren sind platt, die Konflikte oft schnell wie von Zauberhand gelöst. Aber der Film macht auf die bedrohte Spezies der Großen Pandas aufmerksam, zeigt, wie Jugendliche eine Leidenschaft entwickeln und durch ihren Beitrag die Welt ein bisschen besser machen können.VES
Gilles de Maistre:
„Moon, der Panda“ (Leonine).
★★★☆☆ Annehmbar