Jetzt hat der Keinbock Hörnchen auch sein eigenes Buch bekommen – nach seinem Freund Widder Willi. Und es ist sogar noch besser, weil bockiger, trotziger und trotzdem zum Knuddeln süß. Und ganz nebenbei lernen die Mini-Zuhörer ab drei Jahren auch, was eine gute Gemeinschaft ausmacht: Hörnchen pfeift auf den Wald voller Schilder, Regeln und Verbote. Er will Spaß! Doch irgendwie geht sein Quatsch ordentlich schief, er stürzt ab und braucht Hilfe. Und auf einmal merkt er, dass man nicht immer nur an sich selbst denken darf. Autorin Romy Pohl wählt jedes Wort und baut einfach und charmant ihre Moral in Schmuck-Reime, Befehle und Überleitungstextchen ein. Ähnlich gut durchdacht sind auch die Zeichnungen von Marta Balmaseda: Sie fügen sich wunderbar ins Gesamtkonzept ein, sind spritzig, frech und trotzdem mit einer Aussage verbunden. Besser geht’s kaum. AMA
Romy Pohl:
„Der Keinbock will doch!“. Arena, 32 Seiten; 15 Euro.
★★★★★ Hervorragend