ALBUM

Die Pop-Sause geht weiter

von Redaktion

Von wegen letzte Party. Die Sause hat gerade erst angefangen. 2024 feierten die Engländerinnen „The Last Dinner Party“ mit „Prelude to Ecstasy“ und mit opulentem Barock-Pop rauschende Premiere. Mit dem Nachfolger „From the Pyre“ müssen die Ladys nun keinesfalls befürchten, dass die Kritiker sie auf den Scheiterhaufen werfen. Denn genau das bedeutet „Pyre“. Die neue Platte lodert wieder vor Intensität – mit etwas weniger Barock, aber immer noch mit glamourösem Pop zwischen Bowie, Abba und Roxy Music, zwischen Liebe und Tod. Schon der Auftakt „Agnus Dei“ erhebt sich wie ein düsteres Gebet, getragen von prächtigen Chören. Die Single „This is the Killer speaking“ spielt mit Stimmungen wie, man traut es sich kaum zu schreiben, „Bohemian Rhapsody“ von Queen. Und so dramatisch wie „I hold your Anger“ könnte Kate Bush 2025 klingen. Die Pop-Hexen tanzen weiter. JH

The Last Dinner Party:

„From the Pyre“ (Universal).


★★★★★ Hervorragend

Artikel 8 von 9