Wenders leitet Jury

von Redaktion

Berlinale-Chefin beruft den Filmemacher

Der Regisseur Wim Wenders (Foto: Oliver Berg/dpa) übernimmt den Vorsitz der Berlinale 2026. Der Filmemacher zähle zu den einflussreichsten Stimmen des internationalen Kinos und bereichere die Filmwelt mit seinen Werken seit sechs Jahrzehnten, erklärte Berlinale-Intendantin Tricia Tuttle. Die 76. Berlinale findet vom 12. bis zum 22. Februar in der Hauptstadt statt. Der Jury steht jedes Jahr eine andere Persönlichkeit vor.

Wim Wenders ist einer der wichtigsten Vertreter des Neuen Deutschen Films und machte sich schon früh auch international einen Namen. Zu seinen bekanntesten Filmen gehören „Die Angst des Tormanns beim Elfmeter“ (1972), „Paris, Texas“ (1984) und „Der Himmel über Berlin“ (1989). Auch seine Dokumentarfilme wurden weltweit gefeiert, etwa über die Musiker des Buena Vista Social Clubs oder den Künstler Anselm Kiefer.

Wenders, der auch Mitbegründer der Deutschen und der Europäischen Filmakademie ist, hat auch auf der Berlinale schon zahlreiche Filme vorgestellt. „Es ist mir nie in den Sinn gekommen, auch nur entfernt daran zu denken, Jurypräsident in meiner eigenen Heimatstadt zu sein – bis Tricia Tuttle mich fragte“, erklärte der 80-Jährige. Er sei dankbar, zu dieser besonderen Erfahrung eingeladen worden zu sein.AFP

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