ALBUM

Ein lebendiger Mix

von Redaktion

Dinge, die diese Platte zur großartigen Angelegenheit machen: erstens ihre Produktion, zweitens ihre Songs. Und drittens ihre Geschichte: Weil er während einer Europa-Tour ein paar Tage freihatte, buchte sich der kanadische Singer-Songwriter Jerry Leger mit seiner Tourband ein Kölner Studio. Als Gäste lud er die aus Solingen stammenden befreundeten Künstler Suzan Köcher (Suprafon) und Julian Müller (Blackberries) ein. Köcher steuerte Harmoniegesang bei, Müller Gitarre. Diese transatlantische Zusammenarbeit atmet das Flair einer Live-Platte, die Produktion ist lebendig, luftig und nutzt den Raum als Instrument. Leger berichtet, dass ihn der „reine Pop“ der Everly Brothers, von Roy Orbison oder den Beatles inspirierte, was einen homogenen Mix aus atmosphärischem Heartland- und harmonischem Brit-Rock ergibt.CU

Jerry Leger:

„Waves of Desire“ (Devil Duck).


★★★★★ Hervorragend

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