Auch ein Jahr nach ihrem Erscheinen ist „Above Deep Water“ eine dieser EPs geblieben, die man wieder und wieder zur Hand nimmt. Die junge britisch-griechische Songwriterin Eleni Drake vereint nicht nur acht sehr gute, zeitgemäße Songwriterstücke, sondern transportiert – ähnlich den Alben von The Paper Kites oder Ocie Elliott – eine so konsistente Grundstimmung, dass sich die Musik auch als übergreifende Einheit verstehen lässt. Wo die EP mit offenem Ende verklingt, zeigt sich das Album „Chuck“ nun als geschlossene Einheit. Es eröffnet eine ruhige, tiefe Klangwelt, in die einzutauchen ein umfassender Genuss ist. Die zwölf Stücke zeigen: Die Künstlerin hat ihren eigenen Stil, ihre eigene Stimme im Kontext von Americana-Rock und zartem Folk gefunden. Inhaltlich setzt sie sich mit der unangenehmen Tatsache auseinander, dass so gut wie alle Belange des Lebens endlich sind. CU
Eleni Drake:
„Chuck“ (MNRK).
★★★★★ Hervorragend