UNSERE KURZKRITIKEN

Die Mafia im Filmgeschäft

von Redaktion

Für Privatdetektiv Hardy Engel ist es der fünfte Fall, und Christof Weigold zieht im Roman „Der deutsche Tycoon“ wieder alle Register. Die Autos, die Kleidung, die Frisuren, die Villen, die Bars: Man sieht das Hollywood der frühen Dreißiger förmlich vor sich. Man blickt hinter die Kulissen bei Metro-Goldwyn-Mayer und wie sie alle heißen, viele Namen hat der Autor nicht einmal verändert. Hardy Engel, 1920 nach Amerika eingewandert, trifft zwölf Jahre später auf den Mann, der ihm damals geholfen hat. Aus dem Nobody wurde Paul Bern, ein mächtiger Filmproduzent. Doch dann wird Paul ermordet. Hat der Mord etwas mit der Mafia zu tun? Oder geht es um persönliche Rache oder um Macht? Welche Rolle spielt Hardys Freund Buck? Der atmosphärisch dicht gewebte und historisch bestens recherchierte Plot treibt die Story voran. Soll nach Band fünf wirklich Schluss sein? Es bleibt spannend. Für Hardy Engel und für seine Fans.ELK

Christof Weigold:

„Der deutsche Tycoon: Hollywood 1932. Ein Fall für Hardy Engel“. Kampa-Verlag, 608 Seiten; 26 Euro.


★★★★☆ Lesenswert

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