„I am Future: Cozy Apocalypse Survival“ beginnt mit einem Gedanken, der erstaunlich tröstlich ist: Die Welt ist untergegangen, aber endlich ist es ruhig. Kein Lärm, keine Termine, kein Gedränge. Nur Sonne, Pflanzen, ein Dach über dem Kopf – und ein Mensch, der versucht, sich aus den Resten der Zivilisation ein neues Leben aufzubauen. Selten wirkte der Weltuntergang so freundlich wie in dieser ungewöhnlichen Mischung aus Aufbauspiel, Survival-Abenteuer und Wohlfühl-Simulation. Das polnische Studio Mandragora zeigt die „kuschelige Apokalypse“ nicht als Kampf ums nackte Überleben, sondern als Gelegenheit zum Innehalten. Statt Zombies und Explosionen stehen Gärtnern, Kochen und Basteln im Mittelpunkt. Am Ende denkt man unweigerlich: Wenn’s schon vorbei ist, dann bitte so. Mit Tomaten auf dem Dach und einer Tasse Tee. (Für PS, Xbox, Switch, PC/ ohne Altersbeschränkung/ 16 Euro.)JH
„I am Future“
(TinyBuild).
★★★★☆ Spielenswert