Die Farbauswahl ist transparentes Grün, Metallic-Gold oder klassisches Schwarz. Jason Isbells Solo-Album „Foxes in the Snow“ ist und bleibt, egal in welcher Farbe, eins der wichtigsten Songwriter-Alben des vergangenen Jahres. Es sich in einer Vinylausgabe ins Regal zu stellen, empfiehlt sich nicht nur aus farblichen Gründen. Zum einen ist es fantastisch produziert, zum anderen verlangt es aktives Zuhören. Isbell verarbeitet mit zehn klassischen Songwriter-Stücken mal mehr, mal weniger verklausuliert die Trennung von Amanda Shires – die mit „Nobody’s Girl“ ihre Sicht auf die Dinge gegenüberstellt (wir berichteten). Die Musik der lebenden Americana-Legende spricht für sich, die Produktion ist fantastisch: Gena Johnson setzte den 46-Jährigen ohne Band, nur mit einer Martin-Akustikgitarre aus den 1940er-Jahren, in den Aufnahmeraum des Electric Lady Studios in New York – und ließ das Band laufen.CU
Jason Isbell:
„Foxes in the Snow“ (Southeastern Records/Thirty Tigers).
★★★★★ Hervorragend