Was hält Gesellschaften zusammen, wenn Nationalismus, Ausgrenzung und autoritäre Versuchungen wieder lauter werden? Wie konnte eine Gesellschaft, die von Aufbruch und Utopien geprägt war, in Krieg und Genozid abgleiten? Diesen Fragen begegnet das Musiktheater YUdéjàVU heute und morgen an den Münchner Kammerspielen (jeweils 19.30 Uhr). Es ist eine musikalische Zeitreise durch die Popkultur Jugoslawiens – von Fünfzigerjahren bis heute. Produziert wird das Stück von der Münchner Initiative balkaNet, in der sich Menschen unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen Ex-Jugoslawiens engagieren. Was sie eint, ist der Glaube an die Überwindung von Nationalismus. Restkarten gibt es an der Abendkasse der Münchner Kammerspiele. LEA