Dorothee Bär bekam die Auszeichnung „Wider den tierischen Ernst“. © R. Vennenbernd
Bundesforschungsministerin Dorothee Bär hat in Aachen den karnevalistischen Orden „Wider den tierischen Ernst“ bekommen. Bei der Verleihung hielt die CSU-Politikerin eine mit Aktuellem gespickte Rede. „Wäre ein Sauerländer auf dem Mond okay? Grundsätzlich ja, nur der Kanzler nicht, denn wir brauchen auf Erden sein Gewicht“, sagte Bär, die ihren Vortrag reimte. Für US-Präsident Donald Trump finde Merz „die richtigen Töne“ und er sage „nicht nur das Schöne“. Sie schloss mit: „Das Wort ,Stadtbild‘ stört wenig, wenn das Weltbild stimmt.“
Für die deftigeren Spitzen waren andere zuständig. Ex-Grünen-Chefin Ricarda Lang etwa zielte in ihrer Rede auf Markus Söder, den sie als „Nürnberger Würstchen mit der Lizenz zum Tröten“ auf die Schippe nahm. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hielt als Vorjahres-Preisträger die Laudatio auf Bär. Söders Motto sei nicht wie bei Dorothee Bär „Wenn dich dein Leben nervt, streue Glitzer drauf“, sondern stattdessen „Wenn’s dir nicht schmeckt, mach Ketchup drauf.“ Eine Aufzeichnung der Verleihung ist an diesem Montag ab 22.50 Uhr in der ARD zu sehen.DPA