Die seit Jahren kriselnde „Washington Post“ hat am Mittwoch den Abbau zahlreicher Journalisten-Stellen angekündigt. US-Medien zufolge muss rund ein Drittel der Belegschaft gehen. Gewerkschafter fürchten um die Glaubwürdigkeit der Zeitung, die „Amazon“-Gründer Jeff Bezos 2013 übernommen hatte. Der geschäftsführende Chefredakteur Matt Murray sprach in einer Mitteilung an die insgesamt rund 800 Journalisten von einer „schmerzhaften“ Umstrukturierung. Nach AFP-Informationen müssen die meisten Auslandskorrespondenten der Zeitung gehen. Auch die Lokalnachrichten, die Sportseiten sowie die Buchbeilage sind massiv betroffen.