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In jedem steckt ein Krimineller

von Redaktion

Die Coen-Brüder hätten es sich kaum besser ausdenken können: Die Regiearbeit „How to Make a Killing“ des französischen Schauspielers Franck Dubosc ist eine in hohem Tempo erzählte Gaunerkomödie. Ein Autounfall mit zwei Opfern ist der Anfang einer beachtlichen Reihe an mysteriösen Todesfällen, die sich binnen 24 Stunden in einem nordfranzösischen Provinznest ereignen. Dorfpolizist Roland (Benoit Poelvoorde) und Kollegin Florence (Joséphine de Meaux) können es kaum glauben – noch dazu kurz vor Heiligabend, wo jeder im Ort mit Einkäufen und Kochen beschäftigt ist. Wir lernen auf beschwingte Weise, dass in jedem ein Krimineller steckt, sobald sich die Gelegenheit bietet und der Einsatz stimmt. Vom Landwirt bis zu den angereisten Mafiosi und Berufskillern – jeder schaut, wo er bleibt. Und seltsamerweise bleiben sie alle in diesem Dorf. ULF

Franck Dubosc:

„How to Make a Killing“ (Weltkino).


★★★★☆ Sehenswert

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