Kritik an den Kammerspielen

von Redaktion

Eine Million Euro für den Neustart – wie unsere Zeitung exklusiv berichtete, haben die Münchner Kammerspiele diese Summe für den 2028 anstehenden Intendanten-Wechsel zurückgelegt. Das sorgt beim Münchner OB-Kandidaten Clemens Baumgärtner (CSU, Foto: dpa) für Empörung. „Während überall vom Sparen gesprochen wird und Bürgerinnen und Bürger höhere Belastungen schultern müssen, werden hier zusätzliche siebenstellige Beträge reserviert“, so der 49-Jährige zu unserer Zeitung. Die Münchner Kammerspiele erhielten jedes Jahr rund 40 Millionen Euro Steuergeld und schrieben dennoch ein Defizit. „In so einer Situation muss jeder Euro zuerst der künstlerischen Substanz dienen.“ Corporate Identity, Reisekosten und Nebenkosten eines Führungswechsels dürften nicht zur Priorität werden. „Ich erwarte eine erneute Prüfung, ob diese Höhe wirklich notwendig ist.“TG

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