„My stolen Planet“ von Farahnaz Sharifi zeigt Privataufnahmen aus dem Iran. © Jyoti Film
Im Geheimen, nur Frauen unter sich, tanzen sie: Farahnaz Sharifis Doku „My stolen Planet“ lässt mit Privataufnahmen erfahren, wie Leben und (Un-)Freiheit im Iran aus weiblicher Sicht aussah. Traurig aktuell. Es ist beim 32. Münchner Bimovie-Filmfest nur eine der anderen Perspektiven auf vertraute Sujets: Annie Sprinkle wirft einen verblüffend vergnügten Blick auf die kalifornischen Waldbrände. „Einfach Machen!“ erzählt die Geschichte deutscher Frauen-Punkbands. Die Tochter des Zombie-Schöpfers George A. Romero lässt Drag Queens gegen Untote kämpfen. Wie stets ist die „Frauenfilmreihe“ für alle, die Kinovielfalt lieben. Vom ausgelassenen tschechischen Klassiker „Tausendschönchen“ bis zur lesbischen Romanze. Manchmal sind sie des ewigen Kampfes müde, sagt eine Mutter in „My stolen Planet“. Aber er geht weiter (heute bis 11. März im Neuen Maxim, bimovie-frauenfilmfest.de).WIL