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von Redaktion

Dirigent Andris Nelsons muss Boston Symphony Orchestra verlassen

Andris Nelsons ist noch Chef in Leipzig. © Gert Mothes

Kalte Dusche für einen Stardirigenten: Andris Nelsons muss das Boston Symphony Orchestra verlassen. Der im Sommer 2027 endende Vertrag wurde nicht verlängert. Er habe diese Trennung nicht gewollt, schreibt der 47-Jährige in einem Brief an das Ensemble. Der Geschäftsführer des Orchesters, Chad Smith, begründet die Entscheidung damit, man sei sich nicht einig gewesen über die künftige Ausrichtung des Ensembles. In den USA wird kolportiert, man sei mit Nelsons unzufrieden gewesen, auch weil er zu viele andere Engagements angenommen habe. Nelsons ist parallel noch Chefdirigent des Leipziger Gewandhausorchesters. Diesen Vertrag hat Nelsons gerade bis 2032 verlängert. Auch dort war man zwischendurch nicht ganz zufrieden mit dem Dirigenten. Was auch daran liegt, dass Nelsons persönliche Krisen durchgemacht, diese aber nun wohl überwunden hat. Nelsons ist auch gelegentlich Gast beim BR-Symphonieorchester. Dessen früherer, 2019 verstorbener Chefdirigent Mariss Jansons war ein Förderer und Mentor von Nelsons.TH

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