Die Freunde Resi (Sarah Mahita), Sophie (Nhung Hong), Philipp (David Ali Rashed) und Mel (Beritan Balci) landen nach einem Autounfall gemeinsam in einem holzvertäfelten Jenseits, das sich als eine Mischung aus Kafkas Albträumen und deutscher Amtsstuben-Gemütlichkeit entpuppt. Von dieser Zweigstelle aus sollen sie nach einer peniblen Beurteilung durch die zuständigen Behördenleiter entsprechend ihrer jeweiligen Glaubensrichtung in den Himmel, das Nichts oder die nächste Reinkarnation transportiert werden. Doch niemand scheint sich für die Neuankömmlinge zu interessieren, und so hocken sie erst einmal in Unterwäsche im Wartesaal. Die schrullige Bürokratie-Satire „Zweigstelle“ des jungen Regensburger Filmemachers Julius Grimm war vergangenen Herbst ein Überraschungserfolg in den Kinos, besonders in Bayern.ULF
Julius Grimm:
„Zweigstelle“ (Weltkino).
★★★★★ Hervorragend