Erstmals werden die Funde der Opfer der Vulkankatastrophe von Pompeji im Jahr 79 n. Chr. systematisch präsentiert. In der neuen Ausstellung im berühmten Archäologiepark nahe dem süditalienischen Neapel sind 22 Abgüsse von Menschen zu sehen, die beim Ausbruch des Vesuvs getötet wurden. Ebenso werden organische Funde wie Pflanzen und Tierreste sowie Fresken und Gebrauchsgegenstände des einst florierenden Ortes gezeigt. Die erhaltenen Amphitheater und Paläste, Bürgerhäuser und Behausungen von Pompeji ziehen seit dem 19. Jahrhundert Menschen aus aller Welt an; heute sind es rund vier Millionen pro Jahr.KNA