VIDEOSPIEL

Der Motor stottert

von Redaktion

Neonlichter flackern, Motoren heulen – und plötzlich ist wieder 1999. Mit „Screamer“ versuchen die Rennspiel-Routiniers Milestone, den Geist klassischer Arcade-Racer wie „Daytona USA“ oder „Ridge Racer“ ins Heute zu holen. Dabei stimmt die Idee: Statt realistischer Simulation setzt das Spiel auf Tempo, Stil und Spektakel. Unter der glänzenden Oberfläche zeigt sich schnell, wo es hakt. Vor allem das Fahrgefühl bleibt hinter den Erwartungen zurück. Statt auf intuitive Arcade-Steuerung setzt „Screamer“ auf ein ungewöhnliches Zwei-Stick-System: Mit einem Stick wird gelenkt, mit dem anderen gegengesteuert oder gedriftet. Das fühlt sich zu umständlich an. Dazu kommen Spezialfähigkeiten und Effekte, die unnötig komplex wirken. Der Motor von „Screamer“ röhrt beeindruckend – er bringt aber die Kraft nicht sauber auf die Straße. (Für PS, Xbox, PC/ab 12 Jahren/60 Euro.)JH

„Screamer“

(Milestone).


★★★☆☆ Annehmbar

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