Sandra Hüller spielt in „Vaterland“ mit. © D. Kambouris/AFP
Beim Filmfestival in Cannes tritt die deutsche Regisseurin Valeska Grisebach mit ihrem Film „Das geträumte Abenteuer“ im Wettbewerb um die Goldene Palme an. Auch die Österreicherin Marie Kreutzer stellt ihre aktuelle Produktion „Gentle Monster“ vor, wie die Festivalleitung in Paris bekanntgab. Insgesamt sind 21 Filme im Wettbewerb, unter ihnen die jüngsten Werke bekannter Regisseure wie Pedro Almodóvar, Asghar Farhadi und Hirokazu Koreeda.
Die 58 Jahre alte Regisseurin Grisebach siedelt „Das geträumte Abenteuer“ in einer Grenzstadt Bulgariens an. Die Filmemacherin war bereits im Jahr 2017 mit ihrem Film „Western“ in einer Nebenreihe in Cannes vertreten, der ebenfalls in Bulgarien spielte. Nun hat die gebürtige Bremerin also erstmals Chancen auf den Hauptpreis des Festivals.
Die deutschen Schauspieler Sandra Hüller, die derzeit in „Der Astronaut“ in den Kinos zu sehen ist, und ihr Kollege August Diehl sind in Cannes im Wettbewerbsfilm „Vaterland“ zu sehen, den der polnische Filmemacher Pawel Pawlikowski gedreht hat.
In der Nebenreihe des Festivals „Un Certain Regard“ stellt der deutsche Regisseur und Oscar-Gewinner Völker Schlöndorff seinen Film „Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte“ vor, der auf dem gleichnamigen Buch von Jenny Erpenbeck basiert.
Der iranische Filmemacher Farhadi drehte seinen jüngsten Film „Parallel Stories“ in Paris unter anderem mit Schauspielstars wie Isabelle Huppert und Virginie Efira. Im Wettbewerb um die Goldene Palme ist bislang nur ein einziger US-Filmemacher, Ira Sachs. Seine Produktion „The Man I love“ spielt in dem von der Aids-Epidemie geprägten New York der Achtzigerjahre.
Das internationale Filmfestival findet vom 12. bis 23. Mai in Cannes an der südfranzösischen Côte d‘Azur statt. AFP