ANKÜNDIGUNG

Kunst, die unter die Haut geht

von Redaktion

Voller Körpereinsatz galt bei den ersten Performances des Münchner Künstlers Lavo. Er ließ sich den Rücken zum menschlichen Schachbrett tätowieren (Foto: Lavo, Instagram). Trug – noch vor Flatz’ ähnlicher Aktion – seine Haut zu Markte. Inzwischen aber widmet sich seine Arbeit statt Tattoonadel-Bildern mehr dem Wort, ist kollaborativer, lässt Kunstschaffende verschiedener Sparten und Herkunft aufeinandertreffen. Bei „Jour fixe“ (gemeinsam mit Yue En) am morgigen Mittwoch, 15. April, um 20.30 Uhr, in der Favorit Bar, Damenstiftstraße 12, lesen Noah Volmer aus Graz und Karny aus New Jersey Prosa und Gedichte. Dazu setzen zehn Performende das Motiv „Menschen spielen auf Menschen“ neu in Szene. Wie genau, bleibt eine Überraschung. Lavo zeigte schon vorab Einsatz: Die Texte wird es in einer Kunst-Edition geben – jedes Exemplar per Hand auf einer alten Schreibmaschine getippt.WIL

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