Vielleicht der beste Treppen-Witz der Filmgeschichte: Wenn Brian De Palma in „The Untouchables“ in einem Chicagoer Bahnhof Al Capones Gangster ins Feuergefecht gegen die Polizei schickt, dann zitiert er detailgenau Eisensteins „Panzerkreuzer Potemkin“, wo die zaristischen Kosaken auf der Hafentreppe von Odessa ein Massaker an Aufständischen anrichten. Das Münchner Filmmuseum widmet nun ein verlängertes Wochenende (von heute bis 29. April) eben jener Treppe. Beginnend mit „Potemkin“ in der sowjetischen Stummfilm-Fassung mit Live-Musikbegleitung. Endend mit der deutschen Version genau zum 100. Jahrestag der hiesigen Erstaufführung. Und dazwischen Essayfilme, Komödien, DEFA-Epen quer durch die Jahrzehnte, die sich auf Eisensteins epochales Werk beziehen oder die reale Odessa-Treppe zum Schauplatz haben. Also: Auf, die Stufen in den Kinosaal hinab! Alle Infos unter muenchner-stadtmuseum.de/film.WIL