Es ist das größte jüdische Jugendevent in Europa: Am Freitag kommen mehr als 1200 junge Menschen aus 13 verschiedenen Jugendzentren in Deutschland nach Stuttgart zur Jewrovision. Der jüdische Gesangs- und Tanzwettbewerb steht dieses Jahr unter dem Motto „Voices of Hope“ und orientiert sich am Eurovision Song Contest. „Im Prinzip läuft alles so ab wie beim ESC. Es treten jüdische Jugendzentren aus ganz Deutschland gegeneinander an. Sie interpretieren Songs neu, mit eigenem Text, eigener Show, eigenem Gesang“, sagte Boris Karasik, einer der Leiter des Stuttgarter Jugendzentrums HaLev, dem Evangelischen Pressedienst.
Erstmals ist Stuttgart Austragungsort, da das dortige Jugendzentrum 2024 Doppelsieger der Jewrovision für das beste Bewerbungsvideo und den besten Live-Act war. 2025 hatte die gemeinsame Gruppe der jüdischen Jugendzentren Jachad Köln und Kavanah Aachen bei der Jewrovision in Dortmund gewonnen. Als Special Act wird dieses Jahr Noa Kirel erwartet, die den dritten Platz beim ESC 2023 erreichte (Foto: ESC). Eine Fachjury entscheidet über den Sieger. Die Jewrovision wird vom Zentralrat der Juden in Deutschland organisiert.EPD