Senta Berger im Filmmuseum

von Redaktion

Gerade ist Schauspiel-Legende Senta Berger 85 Jahre alt geworden – jetzt zeigt sie sich im intimen Ambiente des Münchner Filmmuseums am St.-Jakobs-Platz 1. Im Rahmen der Reihe „Open Scene“ läuft am kommenden Donnerstag, 21. Mai, um 19 Uhr der Dokumentarfilm „Die Verhoevens“ von 2003, den Felix Moeller über die berühmte Schauspiel- und Künstlerfamilie drehte. Senta Berger und Regisseur Felix Moeller sind zu Gast.

Moeller zeigt drei Generationen der Filmemacher- und Schauspieldynastie Verhoeven von den 1930er Jahren bis in die Gegenwart der frühen 2000er. Paul Verhoeven (1901 – 1975), eines der 14 Kinder einer Bäckerfamilie, besuchte eine Kunstgewerbeschule, um Architekt zu werden, ließ sich aber von einem Freund überreden, es mit dem Theater zu versuchen. Dort erlangte er bald Bekanntheit, wurde später Regisseur des NS- und des deutschen Nachkriegsfilms. Sein Sohn Michael, verheiratet mit Berger, studierte zunächst Medizin, bevor er Filmregisseur und Produzent wurde. In der dritten Generation sind sogar beide Söhne, Simon und Luca, im Filmgeschäft tätig; Simon Verhoeven ist in Deutschland inzwischen selbst ein bekannter Regisseur, der in seinen Filmen öfter seine Mutter Senta besetzt. Mit zur Familie gehörte der kürzlich verstorbene Schauspieler Mario Adorf, der Vater der Verhoeven-Nichte Stella.

Restkarten gibt es online unter www.muenchner-stadtmuseum.de/film.

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