Salzburger Premiere von Rossinis Gaga-Oper

von Redaktion

Cecilia Bartoli in „Il viaggio a Reims“. © M. Rittershaus

Eine Oper ohne Handlung, dafür mit dem Schönsten, das Goachino Rossini zu bieten hatte: „Il viaggio a Reims“ zeigt eine Gruppe Großkopferte, die eigentlich zur Krönung von Charles X. nach Reims reisen will. Dummerweise gibt es plötzlich keine Pferde mehr, und alle sitzen fest. Man vertreibt sich die Zeit mit Arien und Duetten, und die haben‘s in sich. Mehr passiert nicht in dieser Oper, die im Mittelpunkt der Salzburger Pfingstfestspiele steht. Premiere ist am Freitag. Barrie Koskie inszeniert diesen herrlichen Schmarrn, am Pult im Haus für Mozart steht Gianluca Capuano. Und selbstverständlich ist Superstar Cecilia Bartoli, künstlerische Leiterin der Pfingstfestspiele, auf der Bühne zu erleben. Wie fast jeden Tag am Pfingstwochenende, das ist bei ihr so Sitte. Neben „Il viaggio a Reims“ gibt es noch einige Konzerte und sogar eine zweite szenische Produktion: die Gala „Ciao, bella ciao“, mit der die Bartoli samt einiger Weggefährten auf ihre einzigartige Karriere zurückblickt. Anlass ist ihr, nun ja, größerer Geburtstag am 4. Juni.TH

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