Rennen um den Filmpreis

von Redaktion

Wenn jetzt der Deutsche Filmpreis verliehen wird, sind gleich mehrere Fragen offen. Wer gewinnt die Goldene Lola? Und wie wird der Abend verlaufen, bei dem Kulturstaatsminister Wolfram Weimer nach etlichen Kontroversen auf die Filmbranche trifft? „Es sind sehr starke, sehr gelungene Filme“, sagt Regisseur Florian Gallenberger (Foto: Gerald Matzka/dpa), der die Deutsche Filmakademie mit Schauspielerin Vicky Krieps leitet. Die beiden werden an diesem Freitag die Auszeichnungen im Berliner Palais am Funkturm überreichen. Die meisten Nominierungen, nämlich elf, hat das Drama „In die Sonne schauen“ von Regisseurin Mascha Schilinski. Auf neun kommt das Politdrama „Gelbe Briefe“ von İlker Çatak, das den Goldenen Bären der Berlinale errang. Siebenmal nominiert ist „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ von Simon Verhoeven. Dessen Mutter Senta Berger könnte für ihre Rolle in diesem Film die Auszeichnung als beste Hauptdarstellerin gewinnen. „Das Verschwinden des Josef Mengele“ des russischen Regisseurs Kirill Serebrennikow kommt auch auf sieben Nominierungen. Könnte Minister Weimer in Berlin auf Gegenwind stoßen und ausgebuht werden? „Ich habe kein Problem damit, wenn Leute ihre Meinung kundtun, auch wenn sie negativ ist. Aber der Abend soll eigentlich den Nominierten und den Preisträgerinnen und Preisträgern gehören“, sagt Gallenberger.DPA

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