Das kann ja heiter werden. Diese Filmreihe verspricht Subversives, Anarchisches, Revolutionäres. Mel Brooks feiert am 28. Juni seinen 100. Geburtstag. Als Regisseur, Schauspieler, Produzent und Drehbuchautor hat er das Kino maßgeblich geprägt, indem er die klassischen Genres mit seinem treffsicheren Witz kurzschloss. Das Münchner Filmmuseum feiert den Mann, der 1926 als Melvin Kaminsky in New York geboren wurde, im Juni mit acht Spielfilmen. Bei fünf Produktionen saß Brooks im Regiestuhl, drei weitere verantwortete er als Produzent. Zum Start gibt es am 2. Juni, 21 Uhr, sein Regiedebüt aus dem Jahr 1967: „The Producers“ kam in Deutschland als „Frühling für Hitler“ in die Kinos. Brooks erhielt für das Skript einen Oscar. Es folgen „Der wilde wilde Westen“ (3./5. Juni), „Frankenstein junior“ (6./9. Juni), „Mel Brooks’ Höhenkoller“ (10. Juni), David Lynchs „Elefantenmensch“ (16. Juni), „Mel Brooks’ verrückte Geschichte der Welt“ (17. Juni), „Sein oder Nichtsein“ von Regisseur Alan Johnson (23. Juni, Foto: Filmmuseum) sowie David Cronenbergs „Die Fliege“ (24. Juni). Karten: www.muenchner-stadtmuseum.de/film und an der Abendkasse.LEIC