Der größte Gänsehautmoment bei Auftritten von Linkin Park – in alter wie in neuer Besetzung – ist, wenn zehntausende Fans „In the End“ singen. Das Finale von Rock im Park am Sonntagabend machte da keine Ausnahme: Bis in die letzten Reihen der Utopia Stage hörte man die Zeilen laut und deutlich. Es hätte der Schlusspunkt für drei Tage Festival sein können, die mehrheitlich friedlich und störungsfrei je 80.000 Besucher begeistert haben. Die Band um Mike Shinoda und Emily Armstrong (Foto: dpa) hatte allerdings noch ein paar Kracher im Repertoire und beendete ihren auch visuell sehr starken Auftritt samt Lasershow und den obligatorischen Flammen mit „Bleed It Out“. Der letzte Festivaltag hatte einige Höhepunkte in petto: Bei Sonnenschein war die Hauptbühne bereits zu den Auftritten von Bush, The Hives, Architects und vor allem Papa Roach gut gefüllt, während parallel Within Temptation, Trivium und Babymetal die Mandora Stage beschallten. Die musikalische Mischung, aber vor allem die entspannten Rock- und Metalfans in Nürnberg haben Rock im Park auch in diesem Jahr zu einem in Summe erfolgreichen Festival gemacht.KBK